Reitverein Integration

Andrea Harwardt wird zur Engagement-Botschafterin
Im bundesweiten Wettbewerb „Sterne des Sports“ haben wir sehr erfolgreich abgeschnitten und dürfen seit Januar 2019 die Auszeichnung in Gold tragen. Nun gibt es auf Bundesebene eine weitere Anerkennung für unsere Vereinsvorsitzende, die uns überaus freut: Andrea Harwardt wurde vom Bundesnetzwerk für Bürgerschaftliches Engagement (BBE) zur Engagement-Botschafterin 2019 für den Bereich „Engagement im Sport“ berufen, weil sie durch ihren persönlichen und überzeugenden Einsatz für viele andere ein Vorbild sein könnte und in einzigartiger Weise die vielfältigen Themen des Bereiches repräsentiert.
 
Im Reitverein Integration trainieren Menschen aller Altersgruppen, mit und ohne Handicap, unabhängig von ihrer Herkunft und Religion. Die Palette der Angebote reicht vom Breitensport über das Therapeutische Reiten und zahlreiche Projekte bis hin zum Spitzensport mit Titeln bei nationalen und internationalen Wettkämpfen. Mit der Hilfe von vielen weiteren Ehrenamtlichen nutzte der Reitverein eine von Unrat übersäte Fläche am Rande der Stadt Bernau, um eine Sportstätte zu errichten, die sich Jahr für Jahr weiterentwickelt. Mittlerweile zählt der 1999 gegründete Verein mehr als 160 Mitglieder.
 
Am 3. Juni werden feierlich die Engagement-Botschafter*innen 2019 ernannt. Wir laden Sie herzlich ein dabei zu sein! Freuen Sie sich auf drei spannende Botschafter*innen sowie den Parlamentarischen Staatssekretär im Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend Stefan Zierke und kommen Sie beim anschließenden Empfang mit den Botschafter*innen, Engagierten, Partner*innen und anderen Akteur*innen ins Gespräch.
 
Hier unter diesem Link können Sie sich anmelden:  https://www.engagement-macht-stark.de/botschafterinnen/ernennung-der-engagement-botschafterinnen/. Falls die Anmeldung über das Formular nicht mehr möglich ist (ggf. könnte es irgendwann mal ausgebucht sein), dann schicken Sie bitte direkt eine Mail an  mailto:antonia.bernarding@b-b-e.de und erwähnen Sie Ihre Zugehörigkeit zum Reitverein Integration - Sie werden dann noch in jedem Fall auf die Gästeliste gesetzt.

Dein soziales Jahr im Reitverein

Fotograf: Johannes Wallbrecht; Bildunterschrift: Charlotte (BFD), Sarah (FSJ) und Johanna (FSJ) mit Sir Lau Lau im Reitverein Integration e.V.
Freiwilliges Soziales Jahr oder Bundesfreiwilligendienst im Reitverein Integration - wir suchen dich!

Du liebst Pferde und hast Erfahrung mit dem Bewegen von Pferden an, mit oder auf dem Pferd? Du arbeitest gern mit Menschen aller Altersgruppen mit und ohne Handicap? Dann bist du bei uns richtig! Wir bieten ab September 2019 wieder zwei Plätze im Freiwilligen Sozialen Jahr an, eventuell auch einen Platz für den Bundesfreiwilligendienst. Die Arbeit bei uns ist sehr abwechslungsreich und richtet sich zum Teil nach deinen Vorkenntnissen und Interessen. Wenn du willst, kannst du bei uns viel dazu lernen. Bewegung ist das Schwungrad des Lebens! Der Verein entwickelt sich immer weiter und auch du kannst dich bei uns einbringen und vielfältige Vereinsaktivitäten mitgestalten.

Das FSJ kann jeder ableisten, der zu Beginn des Vertragsverhältnisses zwischen 16 und 27 Jahren alt ist. Es dauert mindestens sechs und maximal 18 Monate. Voraussetzung ist die Bereitschaft, ein Jahr im sozialen bzw. pädagogischen Bereich tätig zu sein. Besondere Schulabschlüsse oder Ausbildungen sind nicht erforderlich. Vereinserfahrungen und Vorkenntnisse über Strukturen im Sport sind erwünscht und können den Einstieg erleichtern. Sie sind aber keine notwendige Bedingung. Das FSJ im Sport ist ein Bildungs- und Orientierungsjahr, das pädagogisch begleitet wird und Erfahrungsräume für Freiwillige eröffnet. Der Erwerb persönlicher Kompetenzen und sportlicher Lizenzen sowie Berufs- und Engagementorientierung stehen im Mittelpunkt.

Unser Träger für das FSJ ist die Brandenburgische Sportjugend und wir, der RVI, sind deine Einsatzstelle. Die Brandenburgische Sportjugend erklärt auf ihrer Website: "Im Rahmen dieses Jahres durchlaufen die Freiwilligendienstleistenden verschiedene Qualifizierungsmöglichkeiten. Die jungen Engagierten im Alter von bis zu 26 Jahren haben auf zwölf Monate Dienstzeit insgesamt 25 Seminartage zu erfüllen, diese sind verpflichtend und gelten als Arbeitszeit. Die Seminartage gliedern sich in ein 5-tägiges Einstiegsseminar, bei welchem die Juleica (die bundesweit staatlich anerkannte Jugenleitercard) erworben wird, die dreimal 5-tägige Ausbildung zum Übungsleiter C Breitensport inkl. eines Erste Hilfe Kurses und ein Abschlussseminar auf. Im Rahmen des letzten Seminares wird der Freiwilligendienst reflektiert und ein Ausblick auf die danach kommende Lebensphase gegeben. Neben der Juleica, dem Übungsleiter C Breitensport und dem Erste Hilfe Kurs haben die Freiwilligendienstleistenden somit die Möglichkeit, auch eine Menge an Softskills zu erlernen. Sollte der Freiwilligendienstleistende den Übungsleiter C Breitensport bereits besitzen, so ist nach Absprache auch eine andere Form der Seminargestaltung möglich."
Wir können leider für dich noch für dein Pferd eine Unterkunft bieten. Darum müsstest du dich ggf. bitte selbst kümmern. 

Wenn wir dein Interesse geweckt haben, dann sende bitte deine Bewerbung bis spätestens zum 31.5.19 per E-Mail an Andrea Harwardt: info@integrationsreitenbernau.de

14. Landeswettbewerb im Handicapschwimmen

Unter der Leitung von Petra und Jörg Goldenbaum wurde am Donnerstag, den 07. März 2019, der 14. Landeswettbewerb im Handicapschwimmen im Eberswalder Freizeitbad BAFF durchgeführt. Knapp 160 Schülerinnen und Schüler von 21 Schulen schwammen in der traditionellen Spaßstaffel um den Wanderpokal der Technischen Werke. Neben der Abteilung Handicapschwimmen der Partner für Gesundheit waren viele Partner ehrenamtlich vor Ort. Wir bedanken uns insbesondere bei der DLRG KV Barnim, dem Kreissportbund Barnim e.V., der Lebenshilfe Barnim, den Technischen Werken und Matena Moments für die tollen Aufnahmen.

Fotos auf Facebook

PUBLIKUMSPREIS von STERNE DES SPORTS 2018

Bitte um Unterstützung für Andrea Harwardt vom Reitverein Integration e.V. Bernau
Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freundinnen und Freunde des RV Integration.

Ich bin Johannes Wallbrecht und unterstütze den Reitverein meiner Nichte Andrea Harwardt ehrenamtlich.
Sie kennen den Reitverein Integration e.V. in Bernau und sind mit ihm in unterschiedlichster Weise verbunden, deshalb wende ich mich mit dieser Bitte an Sie.

Der Verein hatte sich mit einer besonderen Initiative beim Wettbewerb STERNE des SPORTS 2018 erfolgreich beworben.
  • Die „Sterne des Sports“ sind Deutschlands wichtigster Vereinswettbewerb im Breitensport. Der Deutsche Olympische Sportbund und die Volksbanken Raiffeisenbanken zeichnen Sportvereine aus, die sich über ihr sportliches Angebot hinaus besonders gesellschaftlich engagieren. Quelle: www.sterne-des-sports.de

Der Wettbewerb läuft in 3 Runden

1. Runde - Landkreis: Der Sieger erhält den Großen STERN des SPORTS in Bronze und ist damit für die Teilnahme an der 2. Runde im jeweiligen Bundesland qualifiziert.
2. Runde - Bundesland: Der Landessieger erhält den Großen STERN des SPORTS in Silber und ist damit für die
3. Runde, dem Bundesfinale, für die STERN des SPORTS in Gold qualifiziert.

Und Andrea hat nun die 3. Runde mit ihrer Initiative "TAPFER - Therapeutische Arbeit mit dem PFERd" mit weiteren 16 Landessiegern erreicht. Es ist das erste Mal, dass es ein Reitverein überhaupt so weit geschafft hat.

Der Gewinner der STERN des SPORTS 2018 in Gold, werden bei einer Veranstaltung am 22. Januar in Berlin bekanntgegeben. 

Und damit nicht genug:
Aus den 17 Teilnehmenden beim Bundesfinale, wurden 3 Bewerber für einen zusätzlichen Publikumspreis ausgewählt. Andrea ist auch mit dabei! Hier die veröffentlichte Beschreibung zu Andreas Projekt, dem RV Integration sowie zum  Publikumspreis (Quelle: www.sterne-des-sports.de):
Am 22. Januar 2019 verleiht der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) die „Sterne des Sports“, sozusagen die „Oscars des Breitensports“. Dieses Jahr ist unter den drei Nominierten Andrea Harwardt vom Reitverein Integration e.V. aus Brandenburg dabei.

Andrea Harwardt ist Vereinsvorsitzende und Gründerin des Reitvereins Integration e.V. in Bernau und damit auch für das therapeutische Reiten und die Hippotherapie zuständig. Anlass für die Gründung des Vereins war die Erinnerung an ihre Kindheit, in der Andrea Harwardt gerne Freizeitaktivitäten mit ihrem geistig und körperlich beeinträchtigten Bruder unternommen hätte, jedoch keine entsprechenden Angebote fand.


  • Therapeutisches Reiten 
    1999 gründete sie den Verein mit dem Ziel, Kindern und Jugendlichen aus allen sozialen Schichten mit und ohne Handicap den Reit- und Voltigiersport zu ermöglichen. Die größte Unterstützung dabei: die vierbeinigen Mitarbeiter. Das größte Ziel: Menschen mit Behinderung durch therapeutisches und heilpädagogisches Reiten und Voltigieren zu mehr Harmonie, Linderung und Lebensfreude zu verhelfen. „Es ist immer wieder etwas ganz Besonderes, einem Rollstuhl fahrenden Kind in die Augen zu sehen, wenn es begreift, dass das Pferd ihm seine Beine leiht und es auf dem starken Pferderücken die Welt entdecken darf. Unsere Pferde schenken den Menschen vorurteilsfrei Glücksmomente und Heilung“, sagt Andrea Harwardt.

     
  • Initiative "TAPFER"
    Die Initiative des Vereins namens „TAPFER – (Therapeutische Arbeit mit dem PFERd)“ fördert das Miteinander, den Umgang mit Tieren und somit die geistige, emotionale und soziale Entwicklung von Kindern. Die Berliner Volksbank und der Landessportbund Brandenburg zeichneten dieses Engagement bereits im November letzten Jahres mit dem „Großen Stern des Sports in Bronze“ im Brandenburger Marktgebiet der Berliner Volksbank aus.
     
  • Reitsport im Reitverein Integration
    Auch der sportliche Ehrgeiz wird beim Verein Integration nicht vergessen. Mitglieder des Vereins erzielten im Dressur- und Springsport bereits Turniererfolge bis zur Klasse L. Im Voltigiersport führt der Verein drei Freizeitgruppen und vier Turniergruppen bis Klasse M*, die bereits mehrere Erfolge vorweisen können. So wurde der Verein 2016 Europameister und 2018 Vize-Europameister im Doppelvoltigieren.
    Alle Infos zum Reitverein Integration e.V. finden Sie auch unter www.integrationsreitenbernau.de
ZurAbstimmung durch das Publikumwerdendrei einzelne Personen oder Personengruppen gestellt, die durch ihr besonderes persönliches Engagement für einen Sportverein, herausragen. Ihnen stehen Persönlichkeiten zur Wahl, deren Verein für den „Großen Stern des Sports“ in Gold 2018 nominiert ist und die von der Bundesjury ausgewählt wurden.

Abgestimmt werden kann ab sofort. Jede Stimme zählt - den Publikumspreis gewinnt, wer am 21. Januar 2019, 12:00 Uhr, die meisten Stimmen auf sich vereinen kann. Der Gewinner wird im ARD-Morgenmagazin am 22. Januar 2019 präsentiert und erhält eine Geldprämie von 2.000 Euro. Für Rang zwei gibt es 1.000 Euro und für den dritten Platz 500 Euro.


Hier nun meine Bitte an Sie:
  • Da jede auf der Online-Abstimmungsseite bis zum 21. Januar, 12 Uhr, abgegebene Stimme zählt, bitte beteiligen Sie sich und geben Andrea dort Ihre Stimme. Außer Ihrer E-Mail-Adresse werden keine persönlichen Daten verlangt. 

Und so geht es:
  1. Diesen Link aufrufen: https://www.sterne-des-sports.de/abstimmungsseite-publikumspreis-2018/
  2. Klick im Auswahlfeld bei Andrea Harwardt (Reitverein Integration) und dann auf "weiter"
  3. Ihre E-Mail-Adresse eingeben, Häkchen für die Datenschutzerklärung setzen und „weiter“ anklicken
  4. E-Mail-Postfach öffnen und Bestätigungs-E-Mail suchen, sie kommt innerhalb von wenigen Minuten (evtl. Spam-Order checken)
  5. Jetzt nochmal den Link in der erhaltenen E-Mail „Stimme bestätigen“ anklicken! 
  6. Vielleicht könnt Sie dazu auch noch Freunde, Bekannten, Arbeitskolleg*innen oder Mitarbeiter*innen anregen, sich ebenfalls an der Abstimmung für diese gute Sache zu beteiligen. 

Ich möchte mich bei Ihnen schon jetzt bedanken. Wir sind alle gespannt, wie es mit Ihrer Unterstützung dann für Andrea zur Preisverleihungen am 22. Januar in Berlin ausgeht.

Gemeinsam Gutes tun

Für den diesjährigen Stadtlauf hat sich die Wohnungsbaugenossenschaft Eberswalde-Finow eG etwas ganz Besonderes ausgedacht. Ganz unter dem Motto „Was einer nicht schafft, das schaffen viele“ will die Genossenschaft zusammen mit der Weltmeisterin im Ultraman, der Eberswalderin Steffi Steinberg, einen Sociallauf im Rahmen des 6,5 km Einzellaufs starten.

Ziel des Sociallaufs ist es, möglichst viele Hobbyläufer aus Eberswalde und der Region zu motivieren die Strecke mit der Unterstützung von Steffi Steinberg in unter 36 Minuten zu bewältigen. Steffi Steinberg wird während des Laufs eine Fahne bei sich tragen und das Tempo vorgeben. Während des Laufs wird sie die Teilnehmer motivieren und ganz sicher ins Ziel bringen.

Alle die sich für den Einzellauf angemeldet haben, können teilnehmen. Am 16.09. können dann ab 09.30 Uhr im Zelt der Genossenschaft petrolfarbene Leibchen abgeholt werden und sich schon einmal von Steffi Steinberg wertvolle Lauftipps verraten lassen.
Für jeden Teilnehmer, der im petrolfarbenen Leibchen am Sociallauf teilnimmt, spendet die Genossenschaft 10,00 € für gemeinnützige Vereine, Schulen, Kinderreinrichtungen und ehrenamtliche Projekte im Landkreis Barnim.

Also raus aus dem Anzug und etwas Gutes für die Region tun!

Wer sich schon beim Lesen entscheidet mitzumachen, kann sich bereits unter caroline.jungnickel@wbg-eberswalde-finow.de anmelden.

Reitverein Integration bei den Landesmeisterschaften

Am 30.06./01.07.2018 fand die diesjährige Landesmeisterschaft auf dem Goldnebelhof statt. An den Start gingen die E-Schritt, die kleine E2-Gruppe, die A-Gruppe und Laura Schiffner im Einzelvoltigieren. Diana Harwardt und Peter Künne konnten sowohl im Einzel als auch im Pas-de-Deux nicht an den Start gehen, da sie sich mit Andrea und Hendrik in Warendorf auf die bevorstehende Europameisterschaft vorbereitet haben. Aus diesem Grund startete Laura Schiffner auch nicht wie gewohnt auf Longinus, sondern auf Amigo mit Irina Döring an der Longe.
 
Am Samstag stand zuerst die Verfassungsprüfung auf dem Programm, die Irina und Amigo ohne Probleme gemeistert haben. Anschließend ging es schon für die E2-Gruppe mit Mogli und den Trainern Theresa und Laura an den Start. Die Gruppe zeigte insgesamt eine zufriedenstellende Vorstellung mit einer brav galoppierenden Mogli. Belohnt wurden sie dafür mit einem tollen 2. Platz. Am Nachmittag fand die 1. Wertungsprüfung im Einzelvoltigieren statt. In diesem Umlauf hat man gemerkt, dass Amigo und Laura nach 2-wöchigem Training noch keine Routine gefunden hatten. Sowohl Pflicht als auch Kür verliefen nicht optimal. Trotz allem waren wir dann über eine Endnote von 7,218 und dem bisherigen 2. Platz in der Landesmeisterwertung sehr zufrieden, da Tim Andrich, der Junior-Vizeweltmeister von 2015, mit 7,219 Punkten nur knapp in der Landesmeisterwertung führte.
 
Am Sonntag eröffnete unsere E-Schritt um 8.30 Uhr das Turnier mit ihrem ersten Turnierstart. Mogli, Sabine, Hannah und die kleinen Mäuse zeigten für ihren ersten Start eine schöne Vorführung und waren sowieso die niedlichsten von allen. Anschließend folgte der Start von Amigo mit seiner A-Gruppe und Irina an der Longe. Sie zeigten eine schöne, harmonische Pflicht und auch die Kür wurde bis auf ein paar kleine Patzer souverän durchgeturnt. In der Siegerehrung nahm die Gruppe die weiße Schleife entgegen und unsere E-Schritt freute sich über ihre erste Schleife in grün, die Hoffnung für die Zukunft der jungen Mannschaft gibt.
Am Nachmittag folgte die 2. Wertungsprüfung, die Kür, im Einzelvoltigieren.
 
Durch die Verzögerungen im Zeitplan war eine optimale Vorbereitung leider nicht möglich und Amigo hatte durch Samstag und den A-Gruppen Start auch schon einige Kilometer hinter sich gebracht. Auch hier konnten Amigo und Laura dann leider nicht ihre Leistungen abrufen, die sie im Training hatten und ein Sturz in der Kür kostete dann den Landesmeistertitel. Nichtsdestotrotz haben Amigo, Irina und Laura den Vizemeister-Titel erturnt und sind stolz, dass Amigo in kurzer Vorbereitungszeit seinen ersten Landesmeisterstart so tapfer bestritten hat. In der Meisterehrung erfolgten noch die offiziellen Nominierungen für die kommenden Turniere. Für die Deutsche Meisterschaft in Elmshorn und die Norddeutsche Meisterschaft in Hohenhameln haben sich Laura mit Longinus und Andrea an der Longe qualifiziert. Diana hat sich mit LauLau und Andrea für die Deutsche Jugendmeisterschaft in München und die Norddeutsche Meisterschaft in Hohenhameln qualifiziert. Und unser Pas-de-Deux wird nach der Europameisterschaft in Ungarn ebenfalls an der Norddeutschen Meisterschaft in Hohenhameln sowie dem Doppel-Cup im Saarland teilnehmen. Wir freuen uns auf diese anstehenden Herausforderungen und werden die kommenden Wochen noch fleißig trainieren.

Spendenlauf in Bernau

Beim diesjährigen Spendenlauf in Bernau zu Gunsten des Vereins "Eltern helfen Eltern in Bernau e.V." am 16. Juni 2018 hat der Bernauer Reitverein Integration e.V. mit mehr als 50 Läuferinnen und Läufer aller Altersklassen ganze 218 Kilometer erlaufen.

Fotografen: Johannes Wallbrecht und Beate Neumann.

Deutsches Sportabzeichen 2018 in Eberswalde

Partner für Gesundheit zeigen Profil
Am 26. Juni 2018 machte der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB), unterstützt durch den Landessportbund Brandenburg und den Kreissportbund Barnim in Eberswalde Station. Bereits ab 8 Uhr hatten Schüler und Menschen mit einer Behinderung, später am Tag auch alle Vereine, Unternehmen, Familien und alle ambitionierten Freiwilligen im Fritz-Lesch-Stadion die Gelegenheit, sich der Herausforderung der unterschiedlichen Disziplinen zu stellen und kostenfrei das Deutsche Sportabzeichen abzulegen. Bis zum Ende der Veranstaltung konnten sich so etwa 1.500 Teilnehmer stolze Neubesitzer des Ehrenzeichens der Bundesrepublik nennen.

Auch abseits des sportlichen Wettbewerbes gab es an diesem Tag, dank der Mitwirkung vieler regionaler Akteure, einiges zu erleben. Wo immer es in der Region sportlich aktiv und engagiert zugeht, sind auch die Partner für Gesundheit nicht weit. Der Eberswalder Verein, dessen Mitglieder das Ziel verfolgen, gemeinsam die sportliche, kulturelle und soziale Entwicklung des Landkreises zu fördern, hat das Sport- und Familienfest der Sportbünde nach Kräften unterstützt und einen großen Beitrag zum rundum gelungenen Programm geleistet.

Im Rahmen der Veranstaltung zeigten die Partner für Gesundheit einmal mehr, wie weitreichend ihr Engagement dank der Zusammenstellung ihrer Mitglieder aus den unterschiedlichen Wirtschafts- und Sozialbereichen inzwischen ist. Zum einen waren die Partner natürlich als Botschafter des Eberswalder Stadtlaufes vor Ort. Das sportliche Großereignis der Stadt Eberswalde findet am 16. September bereits zum 12 Mal statt und wird wie in jedem Jahr von den Partnern für Gesundheit professionell organisiert und vorbereitet. Da lag es zum Tag des Deutschen Sportabzeichens nahe, ordentlich die Werbetrommel zu rühren für die verschiedenen Laufwettbewerbe. An der großen Vitaminbar, die traditionell nach erfolgreichem Lauf die erschöpften Stadtlaufteilnehmer mit neuer Energie versorgt, konnten die Besucher im Fritz-Lesch-Stadion eine Portion Lebenskraft tanken und sich durch die angebotenen gesunden Leckereien naschen.
Unterstützt durch den Brillenglashersteller optovision und die macuti Internet & Marketing Agenturen hatte das Team von hoffmann & brillen die Sehmeisterschaften im Gepäck, um sich ausführlich den Muskeln zu widmen, die für alle sportlichen Aktivitäten eine besondere Rolle spielen, die jedoch bei den wenigsten Trainingseinheiten berücksichtigt werden. Kinder und Jugendliche aus zehn Barnimer Schulklassen stellten sich den Sehtests, um ihre Sehfähigkeiten unter Beweis zu stellen und eventuellen Auffälligkeiten auf die Spur zu kommen. Rund 20 Prozent der getesteten Schülerinnen und Schüler wurde der Weg zum Augenarzt empfohlen. Ein Auftrag, der sowohl von den Lehrerinnen und Lehrern, als auch von den Eltern sehr positiv aufgenommen wurde. „Die Aufklärung rund um das gesunde Sehen in der Schule und im Alltag kommt leider viel zu kurz, angesichts der vielen Herausforderungen, die insbesondere Kinderaugen in unserer heutigen digitalisierten Welt meistern müssen. Hier setzen wir mit unseren Sehmeisterschaften an, um diesen wichtigen Aspekt ins Bewusstsein zu rücken.“, so Augenoptikermeister und Sehtrainer René Hoffmann. Am Ende konnten sich die drei Klassen mit den besten Sehergebnissen über einen Zuschuss zur Klassenkasse freuen. Es gingen 150 € an die Grundschule Finow, 100 € nach Marienwerder und 50 € durfte die Grundschule Blumberg mitnehmen. Sportlich verrückt ging es beim Sommer-Eisstockschießen zu, welches anlässlich des Sportabzeichentages Zeit und Ort gewechselt hatte. Erneut trafen sich die Teams, die sich bereits aus früheren Eisstock-Wettkämpfen kennen an der ökologisch wertvollen Kunststoffeisbahn, um beim Alpensport auf dem flachen Land den Sieg davonzutragen. „Die Dost'sche Sippschaft“ konnte letztlich das Schießen für sich entscheiden, gefolgt von den „FOLIEGICE“ auf Platz 2 und „Mein ganz persönlicher Favorit“ auf dem 3. Treppchenplatz.

Neben ihrem Engagement in der Sport-, Gesundheits- und Sozialförderung zeichnen sich die Partner für Gesundheit dadurch aus, dass sie einen Teil ihrer Einnahmen aus Veranstaltungen regelmäßig gemeinnützigen Projekten zur Verfügung stellen. Dieses Mal erhielt die Lebenshilfe 250 € für ihre großartige Arbeit für und mit Menschen mit einer Behinderung.

Der Einsatz der Lebenshilfe wurde auch von der Stadt Eberswalde und dem Kreissportbund Barnim gebührend honoriert. In einer Stadtwette zwischen Bürgermeister Friedhelm Boginski und dem KSB, waren alle Besucher des Deutschen Sportabzeichentages im Fritz-Lesch-Stadion aufgerufen, innerhalb von 20 Minuten einen Ball mit möglichst hoher Geschwindigkeit durch eine Messanlage zu befördern. Zusammenaddiert sollten so mindestens 6.000 km/h erreicht werden, was etwa der fünffachen Schallgeschwindigkeit entspricht. Gemeinsam brachten es alle Schützen auf 33.183 km/h und der Eberswalder Bürgermeister hatte seine Stadtwette damit mehr als gewonnen. Am Ende zahlte nicht nur der Kreissportbund seinen Wetteinsatz von 500 €, sondern auch die Stadt Eberswalde ließ es sich trotz Wettgewinns nicht nehmen und so konnte die Lebenshilfe sich über weitere 1000 € für ihre Projekte freuen.

Die Partner für Gesundheit haben sich als feste Größe für einen aktiven und gesunden Barnim etabliert und bedanken sich herzlich beim Kreissportbund und bei der Stadt Eberswalde für die Unterstützung und die gute Zusammenarbeit zum Tag des Deutschen Sportabzeichens. Gemeinsam konnte man ein Signal für Sport und Bewegung setzen und auf 1.500 begeisterte und zufriedene Teilnehmer zurückblicken.

Fotos: matena moments - Thomas Matena

Deutsches Sportabzeichen in Eberswalde

Dienstag, 26. Juni 2018
In diesem Jahr startet die Sportabzeichen-Tour bereits zum 15. Mal durch ganz Deutschland. Kleine und große Sportler sind dazu aufgerufen, sich dieser sportlichen Herausforderung zu stellen und das Ehrenzeichen der Bundesrepublik Deutschland in Bronze, Silber oder sogar Gold zu erwerben.

Am 26. Juni 2018 macht der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB), unterstützt durch den Landessportbund Brandenburg (LSB) und den Kreissportbund Barnim (KSB) in Eberswalde Station. Von 8 – 17 Uhr warten im Fritz-Lesch-Stadion jede Menge Bewegung, Spaß, Spiel und natürlich die Gelegenheit das Deutsche Sportabzeichen und das DFB Fußballabzeichen abzulegen.

Bereits ab 8 Uhr haben Schüler und Menschen mit Behinderung die Möglichkeit, sich der Herausforderung zu stellen und Prüfungen in den vier Disziplinen Ausdauer, Kraft, Schnelligkeit und Koordination zu meistern, bevor um 9 Uhr die offizielle Eröffnung für die Schulen beginnt und ein gemeinsames Warm Up die Teilnehmer in die richtige Stimmung bringt.

Für alle Zuschauer findet ab 10.30 Uhr ein Promi-Eisstockschießen mit anschließender Autogrammstunde statt. Zehnkampf-Ikone Frank Busemann, Paralympics-Sieger Gerd Schönfelder und Stuntfrau, Model und Moderatorin Miriam Höller werden nicht nur anfeuern, sondern stehen auch jedem Starter mit Tipps zur Seite.

Von 14 – 17 Uhr haben dann auch alle Vereine, Unternehmen und Familien kostenfrei die Gelegenheit, die Herausforderung Deutsches Sportabzeichen anzunehmen. Ein Shuttle zwischen dem Stadion und dem „baff“ Freizeitbad im Sportzentrum Westend sorgt dafür, dass auch die für das Sportabzeichen notwendige Schwimmfähigkeit an diesem Tag unter Beweis gestellt werden kann.

Ab 14 Uhr wird es dann so richtig bunt!
Der DOSB und der KSB verwandeln mit der fantastischen Unterstützung nationaler Partner sowie zahlreicher Eberswalder Akteure das Fritz-Lesch-Stadion in ein großes Sport- und Familienfest für alle.

Als Begleiter der Sportabzeichen-Tour 2018 sorgen die Sparkasse mit einer großen Wasserbar, Krombacher Fassbrause und dem Disney Smoothie Stand für kühlende Erfrischung der heiß gelaufenen Sportler. Bildlich festgehalten wird der ganze Tag von der kinder+Sport Fotostation, wo alle großen und kleinen Sporthelden ihre Fotos direkt mitnehmen dürfen. Beim Ernsting’s Family Parcours können Familien und Freunde-Teams gegeneinander antreten und sich in abwechslungsreichen Bewegungsspielen messen. Die Brandenburgische Sportjugend hält für die Bewegungshungrigen unter anderem einen 4er-Bungee-Trampolin und Minigolf bereit. Der Kreissportbund Barnim ergänzt das Angebot um eine Kletterwand, Hüpfburg und verschiedene XXL-Spiele. Die Fußballverrückten können sich die Zeit bis zum letzten WM-Gruppenspiel der deutschen Elf in Russland mit Torwandschießen, Menschenkicker oder Street Soccer verkürzen.

Auch der Verein Partner für Gesundheit, dessen Mitglieder das Ziel verfolgen, gemeinsam die sportliche, kulturelle und soziale Entwicklung des Landkreises zu unterstützen, haben sich einiges einfallen lassen. So wird es von 14 – 17 Uhr einen Eisstock-Cup für Jedermann geben. Bei den Sehmeisterschaften werden dann die Muskeln trainiert, die für alle sportlichen Aktivitäten eine besondere Rolle spielen, jedoch bei den wenigsten Trainingseinheiten berücksichtigt werden. Eine Vitamin-Bar sorgt anschließend für eine gute Portion Energie.

Abgerundet wird das Fest rund um das Deutsche Sportabzeichen durch Bogenschießen, durchgeführt vom Schützenverein Stolzenhagen, Bungee Run und Sumo Ringen, bereitgestellt von Mirko Peschke und die Daggi-Car-Bahn des Netzwerkes für Gesunde Kinder. An den Infoständen der GLG mbh und des Martin-Gropius-Krankenhauses können Teilnehmer ihre Vitalparameter testen lassen und in einem Parcours mit Rauschbrille die negativen Folgen von Alkoholkonsum spüren. Zum Abschluss wird zu einer Stadtwette aufgerufen, deren Thema direkt vor Ort bekannt gegeben wird.

Während der gesamten Veranstaltung werden die Maskottchen Trimmy des DOSB, Barnike des KSB und das Edeka Maskottchen der Partner für Gesundheit die fleißigen Kämpfer um das Sportabzeichen kräftig anfeuern.

Das Deutsche Sportabzeichen ist als Auszeichnung des DOSB die höchste Auszeichnung außerhalb des Wettkampfsports. Das Sportabzeichen kann jeder ablegen – egal, ob sportlich erfahren oder Neuling, ob jung oder alt. „Mitmachen und Spaßhaben“ lautet das Motto. Also, ob Couchpotato oder Fitnesscrack: Rein in die Sportschuhe und mitgemacht beim Deutschen Sportabzeichen in Eberswalde am 26. Juni 2018 - aktiv dabei sein ist Deine Herausforderung!

DOSB Sportabzeichen TOUR 2018 Eberswalde - Flyer

Bernauer Voltigierteam siegte nach Frankreich auch in den Niederlanden

Im holländischen Ermelo ging es am ersten Maiwochenende in die nächste Qualifikationsrunde zur Junioreneuropameisterschaft 2018. Das Junior- Par-de-Deux aus Bernau vom „Reitverein Integration“ machte sich am Mittwoch, den 2. Mai 2018  auf den Weg ins 600 km entfernte Ermelo in den Niederlanden. Das Gelände des hippologischen Pferdesportzentrums Ermelo lud bei sonnigen 25 °C und besten Pferdesportbedingungen die  Voltigierer aus 13 Nationen ein, ihr Bestes zu geben.
So war es nicht verwunderlich, dass dieser Leistungsvergleich von vornherein ein sehr hohes Niveau versprach. Schon einen Startplatz zu erhalten, ist eine besondere Ehre. Die Bundestrainerin Ulla Ramge entscheidet, wer die deutschen Farben bei diesem Turnier vertreten darf.

Dementsprechend fokussiert gingen Diana Harwardt und Peter Künne in den ersten Umlauf. Akribisch bereitete Trainerin Andrea Harwardt die beiden Junioren vor, ging mit ihnen die Übungen nochmal einzeln durch, erinnerte an Körperhaltung und Aufrichtung, wies auf mögliche Fehlerquellen hin. Parallel erarbeitete Hendrik Falk die Wettkampfform mit Voltigierpferd „Sir Laulau“. Der Pferdetrainer ritt den 1,82 cm großen Wallach erst warm. Intensiv achtete er darauf, dass das 800 kg schwere Pferd sich dehnt und biegt, im Rücken und all seinen Gelenken schwingt, um eine gute „Bühne“ für die spätere Voltigierkür zu bieten. Besonders Vertrauen und eine gute Abstimmung sorgen dafür, dass das Pferd später in der Prüfung gehorsam am Ende der 8 Meter langen Longe gleichmäßig galoppiert.

Das erprobte Konzept ging auf. Diana und Peter zeigten ihre sehr anspruchsvolle Kür zum Thema „Wie Phönix aus der Asche“ mit einer sehr guten Ausführung und erhielten dafür die Note 8,3 und ein großes Lob von der Bundestrainerin. Sie konnten damit deutlich in Führung gehen und verwiesen die amtierenden Deutschen Meister aus Nordheim und die Seriensieger von 2017 aus Hamburg (wenn auch in neuer Besetzung) auf die Plätze 2und 3.
„Jetzt freut euch erstmal“ voller Freude umarmte Ulla Ramge die beiden Junioren. „Aber ab heute Abend dann wieder volle Konzentration auf den morgigen zweiten Durchgang!“

Dieser war dann am Samstag, den 5. Mai um 8.30 Uhr. Das bedeutete, sehr früh aufstehen, um alle Vorbereitungen auch ohne Zeitdruck abarbeiten zu können. Das eingespielte Team teilte sich auf und arbeitete routiniert den Zeitplan Punkt für Punkt ab. Vom Pferd füttern, Putzen, Reiten, Gurten über Schminken, Frisieren, Kostüm anziehen bis hin zum Erwärmen und Einturnen. Jeder Handgriff musste sitzen, damit das Team pünktlich um 8.38 Uhr an den Start gehen konnte.
Die Techniker des Veranstalters waren leider nicht ganz so gut vorbereitet und starteten die Kürmusik versehentlich nach kurzer Unterbrechung ein zweites Mal. Nur kurz irritiert fanden Diana und Peter aber schnell wieder ihren Rhythmus und gewannen überlegen auch den zweiten Umlauf.

Nach dem Sieg beim CVI Saumur vor vier Wochen konnte das Voltigierteam aus Brandenburg nun auch den Gesamtsieg im Ermelo mit einer Traumnote von 8,0 mit nach Hause nehmen.
Die nächste Bewährungsprobe steht den beiden Spitzensportlern bereits in drei Wochen bevor. Das Gelände des Deutschen Olympischen Komitees für Reiterei im Warendorf öffnet vom 25.-27. Mai seine Pforten und lädt traditionell zum „Preis der Besten“ ein. Dann geht es um nichts Geringeres als um die Nominierung zur Europameisterschaft der Junioren 2018, die in diesem Jahr vom 1.-5. August in Ungarn stattfinden.

Text: Andrea Harwardt

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